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TELCO  Senioren wollen einfache und schicke Handys


© pixelio.de

Eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Integral im Auftrag des österreichischen Netzbetreibers ONE beleuchtet die Mobilfunkgewohnheiten und -ansprüche der 60plus-Generation in Österreich, wie pts berichtet.

60 Prozent der befragten Senioren besitzen bereits ein Mobiltelefon (großteils Wertkartenhandys) – die jungen Senioren (60 bis 69 Jahre) mit 73 Prozent mehr als die älteren. Diese schrecken v.a. folgende Aspekte ab:

1. der unbenötigte Funktionsumfang der Handys (77 Prozent),
2. deren Komplexität (72 Prozent),
3. zu kleine Tasten und Displays (67 und 56 Prozent),
4. zu kleine Geräte selbst (50 Prozent) und
5. zu komplizierte Angebote der Mobilfunkbetreiber (ebenfalls jeder Zweite).

Hinzu kommt, dass 80 Prozent der Nichtverwender bisher keinen Bedarf für ein Handy sehen. Zugleich können sich 80 Prozent der Nichtbesitzer vorstellen, sich ein Handy zuzulegen, um damit in Notsituationen telefonieren zu können. Für 47 Prozent wäre es eine Überlegung wert, außer Haus telefonieren zu können. Mit ihren Freunden und ihrer Familie billiger telefonieren zu können, wäre für 37 Prozent ein Handykaufgrund.

Das ideale Handy für Senioren sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

1. übersichtlich
2. robust und stoßfest
3. komfortabel
4. einfache und übersichtliche Menüführung
5. einen gut hörbaren Klingelton
6. Einspeichermöglichkeit für Kurzwahlnummern
7. große Tasten und großes Display
8. ansprechendes Design

Gerade deshalb werden spezielle Seniorenhandys (wie bspw. Emporia Life oder Motorola Motofon F3) von dem meisten älteren Menschen abgelehnt. Diese gelten als unhandlich und nicht sehr schick. Handys, die sowohl die Ansprüche an Funktionalität wie auch Design erfüllten, waren das Nokia 6060 und das Samsung SGH 520.

Die meistgenutzte Handy-Funktion ist verständlicherweise das Telefonieren. Vier von zehn Handybesitzern ab 60 Jahren telefonieren (fast) täglich. 15 Prozent nehmen ihr Handy mehrmals wöchentlich zur Hand, um SMS zu versenden oder zu empfangen. Immerhin noch sechs Prozent nutzen es zum Fotografieren.

(Fotoquelle: www.GSMArena.com)

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 Sebastian Feustel, Online-Redaktion
27.04.07

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