Laut einer Wohnstudie der Allianz fallen in letzter Zeit insbesondere die über 60-Jährigen als Immobilienkäufer auf. Dabei werden andere Ansprüche an die Wohnungen gestellt als in jungen Jahren: barrierefreies Wohnen, ein hohes Maß an Infrastruktur, serviceorientierte Angebote und neue Wohnformen werden beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses ausschlaggebend.
Traditionelle Betreuungsformen wie das Sorgen der Tochter für die Eltern müssen nicht mehr die einzige Lösung sein. Senioren-Wohnprojekte stellen für viele Rentner vernünftige Alternativen dar, bis ins hohe Alter hinein selbstbestimmt leben zu können. Zwischen zwei Modellen kann unterschieden werden: von den Alten selbst verwaltete Häuser mit Einliegerwohnungen. Hier helfen sich die Senioren gegenseitig. Eine andere Möglichkeit ist das generationsübergreifende Wohnen: Hier unterstützen sich Jung und Alt, wie es in einer Großfamilie früher der Fall war – persönliche und räumliche Grenzen werden dabei gewahrt
Natürlich ändern sich mit der älter werdenden Gesellschaft nicht nur die Ansprüche an die Wohnungsformen, sondern auch an die Ausstattung. Neben Barrierefreiheit sind es spezielles Mobiliar, Accessoires und Dienstleistungen, die der Generation 50plus das Leben vereinfachen. Reagiert hat zum Beispiel Lattenrost-Erfinder Lattoflex: Luxusliegen ermöglichen den Senioren höchsten Schlafkomfort.
Michael Siegesmund, Redakteur
23.11.05
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