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Wie die ftd am 22.10.2009 bezugnehmend auf Claus Schlömer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) berichtet, findet vor allem bei den Älteren zwischen 50 un 65 eine Wegzugbewegung aus den Großstädten statt. Das widerspricht der bisher angenommenen These, dass ältere Leute vor allem aus Versorgungsgründen von ländlichen Regionen in die Ballungszentren ziehen. Die Zahlen die Schlömer laut ftd vorweist, wurden von Sozialgeograf Klaus Friedrich von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geliefert. Demnach verliert zum Beispiel Berlin mehr als 500 ältere Mitbürger pro Jahr, die der Stadt den Rücken drehen zugunsten des brandenburgischen und mecklenburg-vorpommerschen Umlandes. Aber auch Hamburg und die Ballungszentren Nordrhein-Westfalens, Hessens und Baden-Württembergs bleiben von der Entwicklung nicht verschont. Dies ist vor allem für Städteplaner und Investoren eine unliebsame Einsicht, wird doch seit Jahren verstärkt auf barrierefreie Wohnangebote in Großstädten gesetzt. Gewinner dieser Entwicklung, so ftd seien kleinere und mittelgroße Städte mit entsprechender Infrastruktur und gutem medizinischen Angebot.
Doris Lulay, Redaktion
26.10.2009
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